So werden Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten eingesetzt

Ein Befall von Lebensmittelmotten kann im Haushalt – und nicht nur dort – sehr große Schäden anrichten. Daher sollte man, wenn man den Befall bemerkt, schnellstmöglich etwas dagegen unternehmen! Denn der Verzehr befallener Nahrungsmittel kann bei empfindlichen Personen oder solchen mit einem schwachen Immunsystem zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Reaktionen führen. Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten können hier eine optimale Lösung sein.

Larvenbefall Lebensmittelmotte in Haferflockenverpackung

Auch wenn das glücklicherweise eher selten der Fall ist, so ist man doch gut beraten, dem Spuk so bald wie möglich ein Ende zu setzen. Abgesehen davon: Der Ekelfaktor bleibt ohnehin. Am Häufigsten werden Lebensmittelmotten erst dann bemerkt, wenn sich die bereits erwachsenen Falter zur Fortpflanzung (und auf der Suche nach einem passenden Eiablageplatz) durch die Wohnung bewegen.

Letzte Aktualisierung am 7.04.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Deren Gespinste, Eier und Larven lassen sich jedoch schon lange vorher in Müsli, Nüssen, Nudeln, Keksen oder Süßigkeiten und anderen trockenen Lebensmittelvorräten entdecken. Da chemische Insektenvernichtungsmittel – zu Recht – heutzutage immer mehr in Verruf geraten sind, bietet sich eine natürliche Bekämpfung der Schädlinge an.

 

Ein paar Infos zur Motte

Motten zählen biologisch gesehen zu der Familie der Schmetterlinge, oft werden sie auch als Nachtfalter bezeichnet. Weltweit gibt es ungefähr 200.000 verschiedene Mottenarten, die sehr unterschiedliche Lebensräume besiedeln. Motten durchlaufen die gleichen Entwicklungsstadien wie alle andere Insekten auch: vom Ei zur Larve, dann zur Puppe bis hin zum erwachsenen Falter.

Vom Körperbau her unterscheiden sich die uns bekannten Tagfalter von den Motten teilweise erheblich, Ausnahmen bestätigen aber auch hier – wie so oft – die Regel. Es sind auch keineswegs alle Nachtfalter (Motten) tatsächlich ausschließlich nachtaktiv, wie die Bezeichnung Nachtfalter vermuten lassen möchte. Die Gattung der Nachtfalter umfasst rund 91 Prozent der Schmetterlingsarten. Der folgende Link bietet ausführlichere Informationen zur Motte an sich.

 

Lebensmittelmotten im Überblick

Man unterscheidet bei Lebensmittelmotten – die weltweit als Vorratsschädlinge bezeichnet werden – zwischen den:

Eine weitere Art (die global vorkommt) sind die sogenannten Mehlzünsler. Bei der Ernährung ist die Dörrobstmotte nicht wählerisch, sie verspeist jede Art von Getreideprodukten (Mehl, Brot, Kekse, usw.). Aber auch Nudeln, Hülsenfrüchte, Gewürze und Nüsse, Tee und Kaffee und – daher hat sie ganz offensichtlich auch ihren Namen – Dörrobst stehen auf ihrem Speisenplan.

Die Mehlmotte begnügt sich weitestgehend – worauf auch ihr Name bereits hinweist – mit Mehl, verschmäht aber ebenso ungekochte Nudeln oder getrockneten Mais nicht. Die Larven des Mehlzünslers ernähren sich hauptsächlich von Körnern, eher seltener von getrockneten Pflanzenteilen. Aber auch vor Fäkalien oder Kadavern schreckt der Mehlzünsler nicht zurück, was ihn für den Menschen letztendlich zum unliebsamsten Kandidaten macht, da er so Bakterien in den Haushalt beziehungsweise in die Lebensmittel verschleppen kann.

Letzteren findet man übrigens überwiegend in Gewerbebetrieben wie zum Beispiel Mühlen und/oder Bäckereien, wo große Mengen an Körnern aufbewahrt und verarbeitet werden oder in solchen, wo Futtermittel auf Körner- oder Getreidebasis hergestellt bzw. gelagert werden. Um einem Befall vorzubeugen, sollte man sämtliche Lebensmittel die in diese Kategorien fallen, vor der Lagerung zu Hause sehr sorgfältig kontrollieren. Befallene Lebensmittel erkennt man leicht an Gespinsten im Produkt, mitunter tummeln sich aber auch schon die Larven darin.

Durch leichtes Rütteln am Behälter schreckt man sie auf und man kann kleine, schwarze Punkte erkennen, die sich durch das Mehl bewegen. Dazu muss man allerdings wirklich sehr genau hinsehen und ein wenig Geduld mitbringen. Meistens schleppt man sich die Larven tatsächlich über den Einkauf nach Hause ein. Einen sichern Schutz bei der Lagerung gibt es nur bei der Verwendung von Glasbehältern mit Gummidichtungen, denn Mehlmotten gelingt es mitunter sogar, sich durch die Gewinde von Schraubverschlüssen zu quetschen. Plastik oder Papierverpackungen sind keine geeigneten Behälter, um einen Befall bzw. die Verbreitung von Lebensmittelmotten zu verhindern, durch diese beißen sich die Schädlinge schlichtweg durch.

Schlupfwespe an Blatt

Möglichkeiten zur Mottenbekämpfung

Bei der Mottenbekämpfung hat man verschiedene (zum Teil mehr oder weniger erfolgversprechende) Möglichkeiten. Wenn die Tierchen einmal im Haus sind, greift manch einer zur chemischen Keule, welche aber nicht nur für die zu bekämpfenden Plagegeister schädlich ist, sondern auch für die im Haushalt lebenden Menschen und Tiere und auch andere, nützliche Insekten. Aus diesem Grund ist davon eher abzuraten.

Bei der Verwendung von Klebefallen gelingt es, einen Teil der erwachsenen Motten zu fangen und zu beseitigen, jedoch haben diese bis dahin ziemlich sicher schon Hunderte wenn nicht gar Tausende von Eiern gelegt, denen man mit den Klebefallen leider nicht beikommt. Diese Methode eignet sich bestenfalls, um genau herauszubekommen, welche Art von Lebensmittelmotten sich in der Speisekammer breit gemacht hat und möglicherweise kann man sich noch ausrechnen, wie stark der Befall ist.

Zur Vorbeugung nutzen Umweltbewusste Zedernholz oder auch Lavendel, weil die Motten den Geruch nicht mögen und sich dann (hoffentlich) gar nicht erst häuslich niederlassen. Aber auch hier gilt: Hat die Mottenplage erst einmal Einzug gehalten, sind diese Methoden mehr oder weniger wirkungslos, denn die einmal gelegten Eier sind von den Gerüchen leider nicht beeindruckt.

 

Mit Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten…

Bei der Schlupfwespe handelt es sich um ein winzigkleines Insekt, welches im Durchschnitt nur circa 0,4 Millimeter groß wird. Sie sticht und/oder beißt nicht und ist für den Menschen völlig ungefährlich. Zudem interessiert sich das kleine Helferlein nicht für Lebensmittel oder Kleidung, sondern nur für die Motten, denn die sind die Nahrung für ihre Brut. Aus diesem Grund ist die Schlupfwespe eine natürliche und vor allem ungiftige, umweltfreundliche Alternative zu chemischen Insektenvernichtungsmitteln.

Die Schlupfwespe ist der natürlichen Fressfeind der Motte. Daher kann man mit Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten uneingeschränkt vorgehen. Sie hilft effektiv, den Befall im Kleider- und/oder Vorratsschrank zu bekämpfen. Hier wird nun erklärt, wie die Schädlingsbekämpfung mit Schlupfwespen abläuft.

 

Wie kämpft man nun mit Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten?

Bei den Schlupfwespen handelt es sich um nützliche Parasiten. Die Weibchen legen ihre Eier in die Eier der Motten. Wenn die kleine Schlupfwespe schlüpft, dient ihr das Mottenei als Nahrung. Die voll entwickelte Schlupfwespe hilft dann weiter bei der Schädlingsbekämpfung, indem sie nun ihrerseits weitere Motteneier aufsucht und ihre Eier hineinlegt. Die Eier der Motten hingegen können sich hingegen selbstverständlich nicht entwickeln, es entstehen keine neuen Motten und somit wird das Problem an der Wurzel gepackt und beseitigt.

Ein zusätzlicher, guter Grund, mit Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten vorzugehen: Man braucht im Anschluss einen Befall mit den kleinen Tierchen nicht zu befürchten; Sind alle Motteneier aufgespürt und die Motten ausgerottet, versiegt die natürliche Nahrungsquelle der Schlupfwespen, sie verhungern regelrecht, zerfallen zu Staub und können dann mit dem Staubsauger einfach weggesaugt werden.

Der Einsatz von Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten hat einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Die Schlupfwespe ist so klein, dass sie in die kleinste Ritze und den hintersten Winkel gelangt und so (gepaart mit ihrer natürlichen Veranlagung, die Larven als Wirt für ihre Brut zu nutzen) auch die letzten versteckten Eier der Motten aufspürt. Man kann Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten ebenso gut einsetzen wie gegen Kleidermotten. Die Schlupfwespe macht keinen Unterschied zwischen den beiden Plagegeistern.

 

Fazit

Mit dem Einsatz von Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten ist man auf jeden Fall gut beraten, da es sich um eine umweltgerechte, sichere und effektive Methode handelt, den kleinen Feind im Vorrats- oder Kleiderschrank langfristig loszuwerden.

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  • NATÜRLICH: Auf jedem Kärtchen befinden sich 3000 Eier. Die Schlupfwespen (lat. Trichogramma evanescens) sind die natürlichen Feinde der Lebensmittelmotten.
  • SICHER: Von den Nützlingen geht kein Risiko für Mensch, Tier und Pflanze aus.
  • EINFACH: Der Lieferung liegt eine ausführliche Anleitung zur KOMPLETTBEHANDLUNG bei für den Mottenschutz

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